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	<title>Markus Meyers WebLog</title>
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	<description>Begleiten Sie Markus Meyer auf seinem Weg</description>
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		<title>Verwaltungskosten von Krankenkassen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute sehe ich in der Bernerzeitung folgende Grafik:

Für mich ist das eigentlich nicht erstaunlich. Wir haben eine aehnliche Erfahrung schon bei Pensionskassen gemacht. Bemerkenswert ist aber schon, dass die Helsana mit einem Verwaltungsaufwand von CHF 252.&#8211; pro Versicherte/n und Jahr fast viermal so teuer ist als die günstigste Versicherung.
Eines aber frage ich mich schon. Wieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sehe ich in der Bernerzeitung folgende Grafik:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-968" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=968"><img class="alignleft size-full wp-image-968" title="Krankenkassen" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/08/Krankenkassen1.jpg" alt="Krankenkassen" width="530" height="305" /></a></p>
<p>Für mich ist das eigentlich nicht erstaunlich. Wir haben eine aehnliche Erfahrung schon bei Pensionskassen gemacht. Bemerkenswert ist aber schon, dass die Helsana mit einem Verwaltungsaufwand von CHF 252.&#8211; pro Versicherte/n und Jahr fast viermal so teuer ist als die günstigste Versicherung.</p>
<p>Eines aber frage ich mich schon. Wieso sind die Kosten pro Versicherte/n höher, je grösser die Kasse ist? Das entbehrt jeder ökonomischen Logik&#8230;</p>
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		<title>Kosovo: Internationaler Gerichtshof bestätigt Unabhängigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben lese ich in der Bernerzeitung folgendes:
&#8220;Die vom Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien ist nach einer Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) rechtens. Die Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 habe nicht gegen das Völkerrecht verstossen, erklärte das Gericht in Den Haag am Donnerstag in einer nicht-bindenden Stellungnahme. Bisher haben 69 Staaten, darunter die Schweiz, die USA und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/mme/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><a rel="attachment wp-att-961" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=961"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-961" title="kosovo" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/kosovo-150x150.png" alt="kosovo" width="150" height="150" /></a>Eben lese ich in der Bernerzeitung folgendes:</p>
<p>&#8220;Die vom Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien ist nach einer Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) rechtens. Die Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 habe nicht gegen das Völkerrecht verstossen, erklärte das Gericht in Den Haag am Donnerstag in einer nicht-bindenden Stellungnahme. Bisher haben 69 Staaten, darunter die Schweiz, die USA und 22 der 27 EU-Mitgliedstaaten das Kosovo völkerrechtlich anerkannt. Serbien sieht in der Unabhängigkeit der früheren Provinz dagegen eine flagrante Verletzung seiner territorialen Integrität. Die Regierung in Belgrad wird in dieser Ansicht im UNO-Sicherheitsrat von Russland unterstützt. Serbien verlor 1999 die Kontrolle über das Kosovo. Damals beendete die Nato mit Bombenangriffen den mehr als zwei Jahre dauernden Krieg zwischen Serbien und seiner albanisch-stämmigen Minderheit. Das Gebiet wurde anschliessend durch die Vereinten Nationen verwaltet, der Waffenstillstand von der Nato überwacht. Seither leben im Kosovo zwei Millionen Albaner und 120&#8242;000 Serben. Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen den Bevölkerungsgruppen. Der Streit behindert auch die Beitrittsbemühungen Serbiens zur Europäischen Union. Spanien hat bereits klargestellt, das Kosovo nicht anerkennen zu wollen. Die Regierung in Madrid sieht sich im eigenen Land separatistischen Bestrebungen wie den der Basken ausgesetzt.&#8221;</p>
<p>Das ist interessant, damit ist die Haltung der Schweiz (wir haben den Kosovo als eines der ersten Länder überhaupt anerkannt) bestätigt. Wir tun gut daran, uns näher mit diesem jüngsten aller Staaten auseinanderzusetzen. Immerhin leben rund 10% der Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-963" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=963">Binnenland, umgeben von Serbien, Montenegro,Mazedonien, Albanien<img class="alignleft size-full wp-image-963" title="kosovo_map" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/kosovo_map.gif" alt="kosovo_map" width="329" height="353" /></a></p>
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		<title>Prishtina und wieder heim</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 12:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits wieder an die Rückreise in die Schweiz denken.
Mit dem Bus fahren wir nach Prishtina und machen einen kurzen Bummel durch die Stadt. Dort sehen wir zB die Baustelle für eine riesige katholische Kathedrale. Mich erstaunt das, wurde mich doch in der Schweiz ab und an berichtet, die chistliche Religion werde unterdrückt. Auch der Imam der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-944" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=944"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-944" title="Imam" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Imam-150x150.jpg" alt="Imam" width="150" height="150" /></a>Bereits wieder an die Rückreise in die Schweiz denken.</p>
<p>Mit dem Bus fahren wir nach Prishtina und machen einen kurzen Bummel durch die Stadt. Dort sehen wir zB die Baustelle für eine riesige katholische Kathedrale. Mich erstaunt das, wurde mich doch in der Schweiz ab und an berichtet, die chistliche Religion werde unterdrückt. Auch der Imam der Grossen Mosche von Gjillan (im Bild rechts, mit Bart) machte einen sehr gemässigten Eindruck.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-948" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=948"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-948" title="Matur" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Matur1-150x150.jpg" alt="Matur" width="150" height="150" /></a>Ueberhaupt ist die Religion weniger prägend, als ich mir das vorgestellt habe. In den drei Tagen haben wir keinen einzigen Muezzin vom Minarett rufen hören. Und wir sahen Kirchen aller möglicher Religionen.</p>
<p>Auch das Leben auf der Strasse und in der Gesellschaft gleicht sehr dem unseren. Das Foto links zeigt eine Matur-Schlussfeier, welche am Samstag in unserem Hotel stattgefunden hat. Ausgelassen wurde gefeiert, genau so wie bei uns.</p>
<p>Nun, in Kürze geht der Flieger (Air Prishtina, operated by Swiss). Ich habe einiges mitgenommen von dieser Reise. Vor allem zwei Dinge.</p>
<p>Dieses Land ist arm. Seine Bewohner aber sind freundliche, ja herzliche Menschen. Es braucht in Kosovo einen Aufbau mit internationaler Hilfe, ähnlich wie Deutschland nach dem Krieg. Eine Mittelschicht muss sich entwickeln, die Wirtschaft muss zum Laufen kommen.</p>
<p>Zum Zweiten habe ich erkannt, wie eng die Schweiz und Kosovo miteinander verbunden sind. Man stelle sich vor: fast jeder zweite Kosovare / jede zweite Kosovarin leben in der Schweiz! Diese Diaspora ist von enormer Wichtigkeit für Kosovo. Sie schicken Geld nach Hause und bringen Knowhow mit. Und diese Menschen sind wichtig für unser Land. Wie würde unsere Bauwirtschaft, unsere Gastronomie oder unser Gesundheitswesen funktionieren ohne sie?</p>
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		<title>Gjilan &amp; Gadmie</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 15:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den diversen Kontakten mit Behörden und Organisationen kommt heute der touristische Teil nicht zu kurz. Besuch in der Grossen Moschee von Gjilan, Besuch des Bazars. 
Dann fahren wir nach Gadmje, zum Besuch der einzigen bekannten Marmor-Höhle. Diese wurde erst vor rund 40 Jahren entdeckt und bietet spannende Formationen an Marmor-Stalaktiten und Stalagmiten.
Gegenwärtig blüht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den diversen Kontakten mit Behörden und Organisationen kommt heute der touristische Teil nicht zu kurz. Besuch in der Grossen Moschee von Gjilan, Besuch des Bazars. <a rel="attachment wp-att-935" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=935"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-935" title="Blumen" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Blumen-150x150.jpg" alt="Blumen" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Dann fahren wir nach Gadmje, zum Besuch der einzigen bekannten Marmor-Höhle. Diese wurde erst vor rund 40 Jahren entdeckt und bietet spannende Formationen an Marmor-Stalaktiten und Stalagmiten.</p>
<p>Gegenwärtig blüht das Land in Kosova, es ist Frühling. Bei der Fahrt übers Land sieht man immer wieder Mohnblumenfelder.</p>
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		<title>Früh gings los</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Flug nach Prishtina ging bereits um 06.00 Uhr, das hatte zur netten Konsequenz, dass wir in Langenthal um 03.00 Uhr wegfahren mussten. Tagwache also 02.15 Uhr&#8230;
Der Flug mit der Air Prishtina in den Kosovo verlief einwandfrei. Er war &#8220;operated by Swiss&#8221;. Dann kam der offizielle Teil mit verschiedenen Treffen in Prishtina (Arbeitsministerium, Wirtschaftskammer (Arbeitgebervertretung), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flug nach Prishtina ging bereits um 06.00 Uhr, das hatte zur netten Konsequenz, dass wir in Langenthal um 03.00 Uhr wegfahren mussten. Tagwache also 02.15 Uhr&#8230;</p>
<p>Der Flug mit der Air Prishtina in den Kosovo verlief einwandfrei. Er war &#8220;operated by Swiss&#8221;. Dann kam der offizielle Teil mit verschiedenen Treffen in Prishtina (Arbeitsministerium, Wirtschaftskammer (Arbeitgebervertretung), Gewerkschaftsbund, sozialdemokratische Partei etc.). Von Prishtina haben wir einiges gesehen, einen Eindruck gekriegt. Nun ging es raus aufs Land, Der Bürgermeister von Gjillan empffängt uns.</p>
<p>Abendessen ausserhalb der Stadt Gjilan im Süden des Kosovo, nahe der makedonischen Grenze bei Sarah und Femi, einem Kosovo-Schweizer und seiner Frau. Siehe <a href="http://www.valiranch.com">www.valiranch.com</a> .</p>
<p>Gjilan ist ein wirtschaftliches Zentrum, eine Industrie- und Wohnstadt. Im zweiten Weltkrieg &#8211; der hier noch recht präsent ist &#8211; war es ein Zentrum des Widerstands gegen die deutschen Besatzer.</p>
<p>Übernachtet haben wir im Hotel Kristal, einem modernen Hotel im Zentrum der Stadt. Eingeschlafen sind wir sofort. Nach rund 24 Stunden auf den Beinen.<a rel="attachment wp-att-929" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=929"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-929" title="KFOR" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/KFOR1-150x150.jpg" alt="KFOR" width="191" height="150" /></a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Präsent: die internationale Schutztruppe KFOR</p>
<p> </p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
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		<title>Kosovo &#8211; unbekannte Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 16:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit dem Zusammenbruch des ehemaligen Jugoslavien sind auf dem Balkan eine ganze Anzahl neuer Staaten entstanden. Viele davon habe ich bereist, zum Teil vor und zum Teil auch während der kriegerischen Phase. So war ich in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina und Mazedonien. Zeitweise auch bloss auf der Durchfahrt. Unbekannt hingegen ist mir der Kosovo. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-905" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=905"><img class="size-full wp-image-905 alignleft" title="Flagge" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Flagge2.jpg" alt="Flagge" width="141" height="94" /></a><a rel="attachment wp-att-900" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=900"></a></p>
<p>Mit dem Zusammenbruch des ehemaligen Jugoslavien sind auf dem Balkan eine ganze Anzahl neuer Staaten entstanden. Viele davon habe ich bereist, zum Teil vor und zum Teil auch während der kriegerischen Phase. So war ich in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina und Mazedonien. Zeitweise auch bloss auf der Durchfahrt. Unbekannt hingegen ist mir der Kosovo. Das soll sich nun ändern. Am kommenden Wochenende besuche ich zusammen mit einigen Bekannten aus dem Umfeld von SP und Gewerkschaften diesen jüngsten europäischen Staat. Wenig bekannt: Erst vor eineinhalb Jahren, am 17. Oktober 2008 verabschiedete das Parlament die Unabhängikeitserklärung, der Kosovo (das Kosovo?) wurde sehr rasch von vielen europäischen Staaten, auch von der Schweiz anerkannt. Aus Sicht der Kosovaren endete damit eine lange Phase der Fremdherrschaft &#8211; die im Kosovo lebenden Serben dürften dies gerade anders sehen.<a rel="attachment wp-att-902" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=902"><img class="alignright" title="Karte Kosovo" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Karte-Kosovo-280x300.gif" alt="Karte Kosovo" width="280" height="300" /></a></p>
<p>Der Reiseführer, welchen ich mir beschaffte gibt mir einige Fakten über die &#8220;Republik Kosovo&#8221;, wie der Staat offiziell heisst. Bloss ca. 1,9 Millionen Einwohner, davon leben ca. 300&#8242;000 in der Hauptstadt Prishtina. Das Binnenland &#8211; der Kosovo verfügt über einige Seen &#8211; umfasst eine Fläche von ca. 10&#8242;800 Quadratmeter. Das ist ungefähr ein Viertel der Fläche der Schweiz oder die doppete Fläche des Kantons Bern.</p>
<p>Und &#8211; was für mich und den Beschluss dorthin zu reisen sehr wichtig ist &#8211; der Kosovo hat eine grosse Diaspora in der Schweiz. Rund 150&#8242;000 Kosovarinnen und Kosovaren (davon ca. 40&#8242;000 mit Schweizer Pass) leben in unserem Land. So viel wie nirgends sonst &#8211; ausser eben in Kosovo. Zum Vergleich: das entspricht der Einwohnerzahl des Kantons Schwyz.</p>
<p>Sofern die technischen Hilfsmittel das zulassen werde ich einige Eindrücke direkt vor Ort hier in den Blog reinschreiben.</p>
<p>Ich freue mich auf die Reise!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-901" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=901"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-902" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=902"></a></p>
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		<title>Vom Umgang mit Zahlen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 17:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon oft habe ich mich darüber geärgert, dass wir in Gemeinde und Kanton beim Budgetieren mit schlechten Planzahlen diszlipiniert wurden, der Finanz-Minister dann aber eine Rechnung präsentierte, welche um hunderttausende von Franken (Gemeinde) oder dutzende, ja hunderte von Millionen (Kanton) besser abgeschlossen hat.
Dasselbe Spiel läuft bei der AHV. Es ist eine Binsenwahrheit, dass die AHV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon oft habe ich mich darüber geärgert, dass wir in Gemeinde und Kanton beim Budgetieren mit schlechten Planzahlen diszlipiniert wurden, der Finanz-Minister dann aber eine Rechnung präsentierte, welche um hunderttausende von Franken (Gemeinde) oder dutzende, ja hunderte von Millionen (Kanton) besser abgeschlossen hat.</p>
<p>Dasselbe Spiel läuft bei der AHV. Es ist eine Binsenwahrheit, dass die AHV seit ihrer Gründung für Bankrott erklärt worden ist. Herausgestellt hat sich das dann immer als Schwarzmalerei. Besonders deutlich vor Augen geführt wird uns das durch die folgende Grafik, welche das Komitee &#8220;Sichere Altersvorsorge&#8221; in ihrem Mai-Bulletin 2010 publizierte.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-890" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=890"><img class="aligncenter size-medium wp-image-890" title="ahv_prognosenundwirklichkeit" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/05/ahv_prognosenundwirklichkeit-300x212.jpg" alt="ahv_prognosenundwirklichkeit" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Wir sehen hier eines deutlich. Die Prognosen waren immer zu pessimistisch. Über die mehr als 60 Jahre, welche es die AHV nun gibt, hat sie fast immer Überschüsse erwirtschaftet. Prognostiziert wurden aber konsequent Defizite.</p>
<p>Schauen wir uns mal das Jahr 2009 an. Alle sagten dafür ein Defizit voraus:</p>
<p>- Der 3-Säulen-Bericht von 1995 prognostizierte ein Minus von 4.6 Mia Franken</p>
<p>- In der Botschaft zur 11. AHV-Revision wurde ein Minus von 4.1 Mia Franken prognostiziert (Jahr 2000)</p>
<p>- In der Botschaft zur 11. AHV-Revision prognostizierte der Bundesrat noch ein Minus von 0.6 Mia Franken (2005).</p>
<p>All diese Prognosen liessen darauf schliessen, dass die AHV in einem schlechten Zustand ist. Was ist tatsächlich eingetroffen? Die AHV hat 2009 einen Überschuss von 3.917 Mia Franken (das sind 3&#8242;917 Millionen Franken!) erwirtschaftet. Ein gutes Resultat, wenn wir bedenken, dass wir mitten in einer Finanzkrise steckten und die Arbeitslosigkeit am Steigen war.</p>
<p>Es ist mir klar, ein kantonaler Finanzdirektor, ein Finanzminister muss nach dem Vorsichtsprinzip budgetieren. Auch ist es erfreulich, wenn ein Defizit nicht so hoch eintritt wie budgetiert oder wenn gar schwarze Zahlen rausschauen. Aber eines zeigt das: Vorsicht mit der Interpretation von Prognosezahlen!</p>
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		<item>
		<title>Interview</title>
		<link>http://www.markusmeyer.ch/blog/?p=881</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 20:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt (leider allzu) selten vor, dass sich junge Leute für die Arbeit des Kantonsparlamentes, des Bernischen Grossen Rates interessieren. Heute Abend war eine Ausnahme.
Michèle Lindegger, eine Roggwiler Gymnasiastin hat mich im Rahmen einer Arbeit für den Gymer über meine Tätigkeit als Grossrat befragt. Hier ihr Interview im Originalton:
 
Interview mit Grossrat Markus Meyer (SP)
(Fragen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt (leider allzu) selten vor, dass sich junge Leute für die Arbeit des Kantonsparlamentes, des Bernischen Grossen Rates interessieren. Heute Abend war eine Ausnahme.</p>
<p>Michèle Lindegger, eine Roggwiler Gymnasiastin hat mich im Rahmen einer Arbeit für den Gymer über meine Tätigkeit als Grossrat befragt. Hier ihr Interview im Originalton:</p>
<p> </p>
<p><strong>Interview mit Grossrat Markus Meyer (SP)</strong><br />
(Fragen von Michèle Lindegger, Roggwil)</p>
<p><strong>Wie erklären sie ihren Kindern, was sie da genau machen in Bern?</strong></p>
<p>Sie wissen natürlich, dass mein Dasein als Grossrat ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist. Ich sage ihnen, dass wir im Grossen Rat gesellschaftliche Fragen und Probleme diskutieren, dass wir reglementieren und wichtige Entwicklungen beschleunigen.</p>
<p><strong>Sie sind nun schon 12 Jahre im Grossen Rat. Haben sie das Gefühl, dass sie in dieser Zeit etwas verändern konnten?</strong></p>
<p>Als noch die Bürgerlichen Parteien die Mehrheit hatten, konnten wir kaum etwas bewirken. Aber dann änderte sich die Situation und es wurde spannend. Manchmal entschied eine einzelne Stimme über die Mehrheit! So kann man natürlich viel mehr bewegen.<br />
Als einzelner kann ich nie etwas verändern, dazu müssen wir Koalitionen bilden. Schlussendlich kann nicht derjenige etwas verändern, der einfach seine Stimme abgibt; es ist das Initiieren und Durchstehen des ganzen Prozesses, von der Motion bis zur Abstimmung, das ausschlaggebend ist.</p>
<p><strong>Was ist im Moment ihr grösstes Anliegen, für was kämpfen sie?</strong></p>
<p>Zum Einen ist das die Vorsorge der Angestellten des Kantones. Auch das Lohnsystem der Lohnsystem hat eine Änderung dringend nötig.<br />
Und zum Anderen ist es die Struktur der Polizei, die es noch zu optimieren gilt.</p>
<p><strong>Wann ist der interessanteste Moment einer Grossratssitzung? Und wann der langweiligste?</strong></p>
<p>Seit die Bürgerlichen Parteien nicht mehr so stark sind, habe ich noch nicht viele Abstimmungen verpasst; es kann jedes Mal knapp werden. Der allerschönste Moment in meiner politischen Laufbahn war es, als wir bei den Regierungsratswahlen die Rot – Grüne Mehrheit erreichten.<br />
Die langweiligsten Momente sind die ritualisierten Debatten, wobei langweilig eigentlich nicht das richtige Wort ist. Für die Öffentlichkeit sind sie von grosser Bedeutung, aber jedes Ratsmitglied hat zu diesem Zeitpunkt schon eine feste Meinung gebildet.</p>
<p><strong>Was fehlt ihnen im grossen Rat?</strong></p>
<p>Es ist bereits das perfekte Parlament! (lacht) Nein, Spass beiseite. Es wäre gut wenn es mehr Spontanes geben könnte anstelle des Ritualisierten. Und es braucht natürlich mehr SP – Sitze!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ausrangiert</title>
		<link>http://www.markusmeyer.ch/blog/?p=870</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zufällig fuhr ich neben der Kartonfabrik Deisswil durch. Ich wusste, was da los war, schliesslich liest man Zeitung. Auch prangte an der Fassade ein grosses Unia-Plakat, welches darauf hinwies, dass die Belegschaft immer noch um &#8220;ihre&#8221; Firma kämpft. Und dennoch, das Wissen, es vom hören sagen, von der Zeitung zu kennen und es dann persönlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-875" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=875"><img class="alignleft size-medium wp-image-875" title="Deisswil" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/04/Foto-300x225.jpg" alt="Deisswil" width="300" height="225" /></a>Zufällig fuhr ich neben der Kartonfabrik Deisswil durch. Ich wusste, was da los war, schliesslich liest man Zeitung. Auch prangte an der Fassade ein grosses Unia-Plakat, welches darauf hinwies, dass die Belegschaft immer noch um &#8220;ihre&#8221; Firma kämpft. Und dennoch, das Wissen, es vom hören sagen, von der Zeitung zu kennen und es dann persönlich zu erleben, das ist etwas anderes. Was geht wohl in einem Menschen vor, der Jahre lang, zum Teil 20 oder 30 Jahre in einem Betrieb arbeitet, der dann aus den Osterferien zurückkehrt und vernehmen muss, der Verwaltungsrat habe eben entschieden, seinen Betrieb zu schliessen.</p>
<p>file:///Users/mme/Desktop/Foto.jpg</p>
<p>Dass die Kartonfabrik nicht eben auf Vordermann ist, dass es aufgestauten Sanierungsbedarf gibt &#8211; von aussen sichtbar in den Gebäuden &#8211; das ist wohl jedermann klar. Was mich aber besonders beeindruckt hat, dass sind die Papierberge, die sich nun vor der Kartonfabrik stapeln. Diese sind fast eine Art Mahnmal, die Fabrik ertrinkt im Altpapier&#8230; Traurig.</p>
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		<title>S-Bahn Zürich</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 07:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für berufliche Reisen benutze ich meist den Zug und nicht .das Auto. Und der Komfort ist gegeben. 

An gewisse Dinge habe ich mich gewöhnt. So beispielsweise an die Steckdosen, dank deren Laptop und Handy aufgeladen werden können. Oder die Anzeigetafeln, welche präzise zeigen, wann der nächste Zug, das nächste Tram fährt.
Gestaunt habe ich aber gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">Für berufliche Reisen benutze ich meist den Zug und nicht .das Auto. Und der Komfort ist gegeben. </span></span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">An gewisse Dinge habe ich mich gewöhnt. So beispielsweise an die Steckdosen, dank deren Laptop und Handy aufgeladen werden können. Oder die Anzeigetafeln, welche präzise zeigen, wann der nächste Zug, das nächste Tram fährt.</span></span></div>
<div><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">Gestaunt habe ich aber g</span></span><a rel="attachment wp-att-858" href="http://www.markusmeyer.ch/blog/?attachment_id=858"><img class="alignleft size-medium wp-image-858" title="Anzeige S-Bahn Zürich" src="http://www.markusmeyer.ch/blog/wp-content/uploads/2010/04/sbahn_zuerich2-300x225.jpg" alt="Anzeige S-Bahn Zürich" width="300" height="225" /></a><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">estern in der S-Bahn entlang dem Zürichsee. Das Informationssystem in diesen Zügen ist der Hammer. In jedem Wagen eine Tafel, welche präzise zeigt, wann die nächste Haltestelle erreicht ist. Und noch mehr! </span></span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">Es wird auch zeitecht mitgeteilt, wann dort in welche Richtung die Anschlüsse funktionieren. </span></span></div>
<div></div>
<div><span style="font-size: xx-small;"><span lang="DE">Das ist echter Kundendienst!<br />
</span></span></div>
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