Geschafft…
Als Präsident der SP Oberaargau hatte ich – gemeinsam mit meinem Vorstand und allen Kandidierenden – bei den Wahlen vom Wochenende ein Ziel: Wir wollten unsere 3 Sitze halten. Das ist uns gelungen! Zwar hat die SP – wie im ganzen Kanton – auch im Oberaargau verloren, aber nicht so stark wie in den anderen Regionen. Wir konnten also unsere Sitze halten und werden auch künftig mit einer 3er-Delegation im Rathaus in Bern kantonale Politik machen.
Wahlen nimmt auch persönlich, wer selber Kandidat ist… Besonders, wenn man schon in Amt und Würden ist. Immerhin riskiert man als Bisheriger, abgewählt zu werden.
Die Konkurrenz war dieses Jahr stark wie noch nie. Gegen 2000 Kandidierende buhlten um die 160 Sitze im Rathaus. Davon waren 136 Bisherige. 27 von ihnen wurden abgewählt! Die Erneuerung in unserem Kantonsparlament findet also eher durch Abwahlen als durch Rücktritte statt… Zumindest auf den Beginn einer Legislatur hin.
Auch bei uns hat dieses brutale Schicksal einige Kolleginnen und Kollegen getroffen. Der Oberaargau verfügt über 12 Mandate in Bern. 11 bisherige Kolleginnen und Kollegen sind wieder angetreten. 4 von ihnen wurden abgewählt!
Für weitere vier Jahre gewählt: Ich freue mich!
Natürlich macht sich jede Politikerin, jeder Politiker vor Wahlen so seine Gedanken. Auch ich habe mir überlegt, wie es wohl rauskommt. Nun: Für mich persönlich ist’s super rausgekommen. Ich habe nicht nur als Parteipräsident sondern auch als Grossrat ein schönes Ergebnis gemacht. Ich habe deutlich am meisten Stimmen aller SP-Kandidierenden gemacht. Insbesondere freut mich mein Ergebnis in Roggwil. Dort habe ich die anderen Kandidaten – aus allen Parteien und auch diejenigen aus meinem Dorf – regelrecht distanziert.
Es tut gut zu wissen, dass die politische Arbeit am Wahltag bezahlt wird.




